Wednesday, August 18. 2010
Wir hatten ja mit dem Navigon schon viel Spaß (siehe hier und hier). Nun sind während des heißen Sommers im Fuß der Fahrzeughalterungen sämtliche Befestigungen für die dort eingebaute Feder gebrochen - das Plastik sah geschmolzen und porös aus. Nun denn, Kaufbeleg herausgesucht und ins Geschäft. Bei der Gelegenheit wurde das gesamte Gerät eingeschickt und die bereits bekannten Probleme wurden reklamiert.
Ergebnis: die Fahrzeughalterung wurde getauscht. Das Gerät wurde auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Mehr wurde nicht getan. Nicht mal eine aktuelle Softwareversion aufgespielt. Als Konsequenz waren natürlich auch sämtliche aktualisierten Karten gelöscht - da die "Probezeit" jedoch vorbei ist, dürfen wir jetzt die Aktualisierungen für die Karten kaufen. Vielen Dank Navigon, das ist echter Service.
Eine aktuelle Software ist mittlerweile wieder installiert. Der Spaß kann weitergehen:
Wenn man nun an einer Autobahnausfahrt oder an einem Autobahnkreuz vorbeifährt, bei dem die Ausfahrt am Ende wieder auf die Autobahn führt, möchte das Gerät einen neuerdings unbedingt über die Ausfahrt schicken. Keine Ahnung, welcher Programmierer sich so etwas ausgedacht hat - auf jeden Fall ist der Umweg über die Ausfahrt langsamer als über die Autobahn. Beim ersten Mal war es noch lustig, ab dem vierten oder fünften Mal ist das nur noch störend.
Wird wohl mal langsam Zeit für ein anderes Gerät.
Saturday, May 1. 2010
Dass es die Magdeburger Verkehrsbetriebe mit dem Geschehen in der Stadt nicht so genau nehmen, dürfte hinlänglich bekannt sein. Egal ob da viel oder wenig los ist, es fahren immer die gleichen Verbindungen. So geschehen auch heute vormittag: es ist Samstag, aber es ist Feiertag. Demzufolge fahren die Straßenbahnen wie Sonntag. Nachdem dann Ewigkeiten später endlich mal eine Straßenbahn kommt, ist diese natürlich total überfüllt und es ist kein Platz für einen weiteren Kinderwagen. Das Schubsen und Drängeln geht also los. So richtig schief gelaufen mit dem Fahrplan ist das jedoch beim Insa (das ist das Informationssystem Nahverkehr Sachsen-Anhalt) oder der Übermittlung der Fahrplandaten von der MVB zur Insa. Dort war man doch am 1. Mai glatt der Meinung, das wäre ein normaler Samstag und demzufolge würden alle regulären Straßenbahnen fahren. Dabei hatte ich gestern abend extra noch auf der Webseite nach einer passenden Straßenbahn geschaut, das theoretische Ergebnis sieht so aus:
Von den in der Verbindungsübersicht angezeigten Straßenbahnen fuhr genau eine - dementsprechend voll war die Bahn. Und die Stadt wundert sich, warum die Bürger auf das Auto ausweichen ...
Wednesday, March 31. 2010
Andreas 'ads' ScherbaumDie Kindertagesstätten rund um den Magdeburger Nordpark haben heute ihren - mittlerweile traditionellen - Osterspaziergang veranstaltet. Da unser Nachwuchs einen der Kindergärten besucht, sind wir mit spazieren gegangen. Das Wetter hat wunderbar mitgespielt, es gab reichlich Sonnenschein und der Nordpark war im Vorfeld mit allerhand originellen Basteleien geschmückt worden. Mittlerweile fangen die ersten Frühlingsblumen an zu blühen und der Park erstrahlt in einem angenehmen Blau - ein schöner Kontrast zum bisherigen Braun und Grau während des Winters. Selbst der Osterhase hat sich herausgetraut: 
Der Osterschmuck im Park bleibt noch bis Dienstag nach Ostern dort - eine ideale Gelegenheit für einen Familienspaziergang über die Osterfeiertage ;-) Ein paar weitere Eindrücke gibt es in meinem Album zu sehen: Link.
Thursday, March 25. 2010
Das letzte Wochenende bescherte mir kurzfristig einen Ausflug zu Verwandten nach Schlesien. Also habe ich meine Kamera eingepackt und bin Samstag mal den Frühling suchen gegangen.
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Sunday, March 21. 2010
Mit unserem Navigationsgerät Navigon 6350 Live hatten wir vor ca. einem Monat schon einmal viel Spaß in Belgien. Das Gerät hat sich vor Brüssel mehrfach unmotiviert ausgeschaltet. Das gleiche Vergnügen hatte ich nun bei einer Fahrt in die andere Richtung. Am Wochenende durfte ich aus familiären Gründen Richtung Polen/Schlesien fahren. Genau auf dem Grenzstreifen beim Überfahren der Grenze bei Görlitz hat sich das Navigationsgerät das erste Mal ausgeschaltet. Bis hinter Breslau/Wrocław war das Gerät danach nicht zu bewegen, auch nur einen Satelliten zu finden: wenn man auf "Optionen" tippt, gibt es dort eine Anzeige für GPS-Status. Diese stand während der gesamten rund 200 km auf "0 Satelliten". Zwei oder drei Neustarts haben an dieser Situation nichts verändert, zum Glück kenne ich diese Strecke auswendig.
Erst hinter Breslau wurden dann langsam mehrere Satelliten gefunden - gefolgt von einem weiteren Absturz, kaum dass die aktuelle Position bestimmt werden konnte. Das Spiel setzte sich auf der Hinfahrt fort, um dann auf der Rückfahrt noch mehrere Male aufzutreten. Kaum passierten wir die Grenze zu Deutschland, war wieder alles in Ordnung. Vielleicht sollten die Tester von Navigon einfach mal mit ihren eigenen Geräten ins Ausland fahren ... Atlas mitnehmen nicht vergessen, könnte sonst sein, dass ihr euch verliert.
Saturday, March 20. 2010
Was in der Stadt erlaubt ist, darf man auf der Autobahn noch lange nicht: rechts überholen. Am Freitag nachmittag bin ich die Autobahn 14 von Magdeburg Richtung Halle (und dann weiter) entlang gefahren. Auf der rechten Spur fuhren viele LKWs, so dass die Geschwindigkeit dort bei ca. 85 km/h lag. Durch diverse Überholmanöver langsamer PKWs und einiger LKWs war die Geschwindigkeit auf der linken Spur auch nur minimal höher. Einigen Fahrzeugführern geht das wohl nicht schnell genug. Jedenfalls habe ich auf den ca. 70 km Strecke insgesamt 28 Fahrzeuge gezählt, die von rechts überholt haben. Das ist insgesamt nicht schlimm. Gefährlich wird dies jedoch, weil die Überholmanöver teilweise sehr schnell und riskant ausgeführt werden. Die Fahrzeuge fahren sowieso schon dicht gedrängt auf der linken Spur - wohl niemand hält den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand ein. In dieser Situation drängen sich dann weitere Autofahrer von rechts dazwischen und sorgen dafür, dass die dahinterfahrenden Fahrzeuge bremsen müssen. Kein schönes Auto fahren, und sorgt für noch mehr Verstimmung und Stress bei den ohnehin schon angespannten Fahrern.
Wednesday, March 3. 2010
Andreas 'ads' ScherbaumIch kann mich an keine (längere) Bahnfahrt der letzten Zeit erinnern, bei der ich nicht mindestens einmal diesen Satz gehört habe: "Wir bitten um Verständnis". Egal ob dies an einer Baustelle auf der Strecke (besonders häufig) plus zugehöriger Verspätung, an einer Wartezeit aufgrund verspäteter Anschlußzüge (sicher mit Baustellen auf der Strecke). an Signalstörungen im Meldewerk (besonders beliebt), an ausgefallener Neigetechnik (mit zugehöriger Schleichfahrt), an "Störungen im Betriebsablauf" (kann alles mögliche als Ursache haben), am Blitzeinschlag im Stellwerk (wo ist der Blitzableiter) oder schlicht am Winter (überhaupt nicht vorhersagbar um diese Jahreszeit) liegt. Nein, liebe Deutsche Bahn, ich habe eigentlich kein Verständnis für im Schnitt mehr als eine Panne pro Fahrt. Update: der Joachim Jakobs hat da letztens schon mal etwas zu geschrieben: Offener Brief an den Chef der Deutschen Bahn. Update II: ein paar neue Ausreden: "Verspätete Bereitstellung" (welcher Mitarbeiter kennt da den Fahrplan nicht), "Brandstörung" (Hey, Wartung am Kabelbaum hilft da vorsorglich - aber siehe S-Bahnen Berlin), "erhöhtes Verkehrsaufkommen" (da wusste wohl der Fahrdienstleiter nicht, was auf ihn zukommt) und "erhöhte Gleisbelegung" (Mehr Güter auf die Schiene? Aber nicht doch, dann kommt die Bahn noch später).
Thursday, February 18. 2010
Wer sich in diesen Tagen in die Nähe einer Straßenbahnhaltestelle in Magdeburg wagt, dem fällt vielleicht/hoffentlich das Schmutzwasser auf bzw. innerhalb der Gleise auf. Wenn nun eine Straßenbahn angefahren kommt, muss dieses Wasser irgendwo hin. Und je schneller die Straßenbahn fährt, desto weiter spritzt der Dreck.
Das Tempo reicht aus, um die Leute auf der Haltestelle auf der anderen Straßenbahnseite zu einem beherzten Sprung zurück zu bewegen. Die Straßenbahnfahrer nehmen aber auf die Fahrgäste auf der eigenen Fahrbahn auch keine Rücksicht sondern fahren die Haltestellen so schnell an wie eh und je - eine Ladung Schmutz und Dreck auf die wartenden Fahrgäste spritzend.
Wenn ich mir die Konstruktion der Räder anschaue, wäre es ein leichtes, das Schmutzwasser mit Abweisern nach unten abzulenken oder niedrig zu halten. Jedenfalls bei den Bahnen neueren Types. Die älteren Bahnen aus DDR-Beständen haben keine solchen Radaufhängungen - dafür ist die "Reichweite" des weggeschleuderten Drecks bei diesen Bahnen deutlich geringer.
Als Anfang würde es jedoch reichen, wenn die Straßenbahnen in Höhe einer Haltestelle einfach mal etwas langsamer fahren würden! Danke, MVB.
Sunday, February 7. 2010
Andreas 'ads' Scherbaum The Open Source people have met again, like every year, in Brussels for the biggest open source event in europe - FOSDEM. The European PostgreSQL User Group was present with a booth and a devroom, plus a lot "community".
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