Saturday, March 24. 2012
Es gibt einen Neuen in der Stadt! Ok, nicht ganz so dramatisch ... Frau fragte mich am Mittwoch, was wir Freitag Abend unternehmen wollen und ob wir Essen gehen. Meine Standardantwort dazu: wenn ihr ein neues Restaurant findet, dann gerne. Nach einigen Diskussionen bezüglich "Öh, schon wieder" und "aber bei den bekannten Restaurants weisst du was du hast" fand sich - oh Wunder - dann doch ein neues Restaurant.
In Sudenburg hat ein Persisches Restaurant - das Persepolis - in der Nähe des Kartoffelhauses aufgemacht. Als wir dort ankamen war das Restaurant noch leer - es war sehr früh am Abend. Wir wurden freundlich empfangen, kurze Zeit später trafen dann auch unsere Freunde ein. Die Auswahl der Speisen zog sich wie üblich in die Länge, da es viel zu erzählen gab. Der Kellner erklärte ausführlich was in den einzelnen Speisen enthalten ist, wie das schmeckt und warum dieses und jenes verwendet wird.
Das Essen selbst war vorzüglich, zwischendurch wurde auch noch Livemusik auf einer Setar gespielt. Auch wenn das Restaurant mit der Zeit immer voller wurde, hatte die Bedienung doch immer wieder Zeit um an unserem Tisch vorbeizuschauen. Das Eis als Nachspeise hat komischerweise nur mir geschmeckt, aber ich bin anscheinend mit den Speisen aus diesem Teil der Welt schon vertraut. Zum Schluß haben wir uns mit dem Kellner noch eine Weile über sein Land, die Kultur und das Essen unterhalten. Auch wenn es nicht auf der Speisekarte steht: er versprach mir das ich vor dem nächsten Besuch anrufen soll und er würde Hummus für uns zubereiten. Diese Spezialität habe ich auf meinen Reisen in den mittleren Osten kennen und lieben gelernt.
Fazit: Das Restaurant ist sehr zu empfehlen.
Sunday, March 18. 2012
Letzte Woche war kurzfristig ein Ausflug in die Bundeshauptstadt angesagt. Der Nachmittag und Abend wurde etwas länger und auf dem Rückweg aus der Stadt fand sich kein geeigneter Platz zum Essen. Die Autobahnen aus der Stadt heraus sind auch nur mit Rastplätzen und demzufolge Fastfood gesegnet.
Auf gut Glück bin ich dann von der A2 heruntergefahren und einer etwas versteckten Ausschilderung im nächsten Ort gefolgt die auf ein "Hotel & Restaurant" hinwies. Diverse verwinkelte Straßen später befanden wir uns am See und beschlossen, dass das Restaurant von außen keinen schlechten Eindruck macht. Also nichts wie rein.
Wir wurden freundlich empfangen und die Kellnerin lauschte unserem Sohnemann, wie er einen Tisch zum Essen bestellte. Der Gastraum ist weitläufig und schön eingerichtet, die Speisekarte bietet typisch deutsche Gerichte. Das Essen selbst war sehr lecker und die Bedienung hat sogar die englische Bestellung verstanden - damit der Sohn nicht mitbekommt was es als Nachspeise gibt ;-)
Alles in allem erwartet man nicht, so versteckt in einem kleinen Ort ein so gutes Restaurant zu finden. Das angeschlossene Hotel testen wir ggf. ein anderes Mal. Nur die Tauchbasis am See ist nicht vorhanden - aber das ist zu verschmerzen.
Sunday, February 26. 2012
Da wurde ich gestern abend durch eine Verkettung unglücklicher Missverständnisse dazu bewegt, die "Goldene Burg" in Magdeburg wieder einmal zu besuchen. Das war nun der dritte Ausflug dorthin und in den letzten 3 Jahren hat sich die Situation dort nicht verbessert - ganz im Gegenteil. Das Restaurant macht mittlerweile den Eindruck eines Schnellimbiss, völlig auf Massenabfertigung ausgelegt.
Zuerst einmal gibt es dort viel zu viele Tische, alles ist sehr eng zusammengestellt. Selbst im Gang steht noch ein Tisch für zwei Personen, wo wirklich jeder Besucher auf dem Weg zum Buffet und zurück direkt neben dem Tisch entlang läuft. Wie man da vernünftig Essen will - keine Ahnung. Dekoration oder Raumteiler findet sich weiterhin nur sehr spärlich, einzig ein paar Bilder an der Wand. Durch fehlende Raumteiler und ein "Großraumessbereich" ist die Lautstärke dementsprechend hoch - soll ich jetzt glücklich oder traurig sein, das es keine Musik gab?
Das Buffet selbst ist für die Menge an Plätzen viel zu klein, die Leute stehen durch das halbe Restaurant Schlange. Natürlich direkt neben den Tischen, die strategisch im Gang platziert wurden. Im Salatbuffet finden sich eine Menge Zutaten die anscheinend direkt aus der Dose kommen. Das Speiseeis wird direkt in der Metro-Großpackung abgestellt, das macht das alles natürlich sehr ansehnlich.
Für Fertiggerichte ist das Essen eigentlich zu teuer, für die Kochshow war nur ein Koch anwesend und wieder standen die Leute Schlange. Kellner gab es auch nicht genügend, die leeren Teller standen rund 40 Minuten auf unserem Tisch. Oh, und die Auswahl an Glückskeksen scheint auch arg eingeschränkt zu sein - oder warum gab es den gleichen Spruch gleich drei Mal an unserem Tisch?
Bleibe dabei: für ein schnelles Mittagessen ist das ok, Abends möchte man woanders hingehen.
Monday, December 26. 2011
Andreas 'ads' ScherbaumEs gab in meinem Leben einige Spiele, die ich gern gespielt habe. Ich gebe zu, das ich nie wirklich viel gespielt habe - die Siedler Serie habe ich seit der ersten Version gemocht und gespielt. Über die Jahre gab es davon einige Spiele, manche haben mir besser, manche weniger gut gefallen. Neuerdings gibt es "Die Siedler Online" - ein webbasiertes (ok, flashbasiertes) Browsergame. Zeit, sich damit einmal auseinanderzusetzen.
In den letzten Wochen habe ich das Spiel gespielt und mit dem verglichen, was ich von früheren Siedler Spielen kannte. Der Schritt zum Browser Game ist schon sehr radikal. Außerdem fällt auf, dass das Spiel sehr auf "kostenlos" und "mit Zusätzen Geld verdienen" ausgelegt ist.
Zuerst ein paar Dinge, die "Die Siedler Online" nicht mehr sind:
- Es dreht sich alles um Ausbauen und Kämpfen, alle andere tritt in den Hintergrund. Speziell das "Wuseln" ist nicht mehr gefragt.
- Es ist kein Spiel für einen Abend oder ein Wochenende: man muss im Gegensatz mehrere Monate Zeit mitbringen, und das am besten täglich.
- Es ist kein Spiel für mehrere Spieler:zwar kann man sich in Gilden zusammen tun und Freunde haben, aber Kämpfe gegeneinander sind z. B. nicht vorgesehen.
- Es gibt keine Verlierer in dem Spiel: das Spiel ist darauf ausgelegt, unendlich lange gespielt zu werden.
Dann gibt es natürlich auch ein paar Sachen zu beachten:
- Man muss, wie gesagt, sehr viel Zeit mitbringen. Bis Level 16 oder 17 schafft man an einem Abend. Für die nächsten 10 Level sollte man schon 4-8 Wochen Zeit mitbringen.
- Man braucht eine gute Maus: wo die bisherigen Siedler Spiele viel auf Automatismus ausgelegt waren, ist in Die Siedler Online wieder viel manuell zu erledigen. Spieler berichten im Forum, das sie z. B. aufgrund der beschränkten Bauliste (nur 3 Bauaufträge gleichzeitig möglich) täglich bis zu einer Stunde für die immer wieder gleichen Tätigkeiten verbringen.
- Das Spiel ist generell kostenlos: diverse Erleichterungen kosten allerdings Edelsteine, die man für Geld kauft.
- In den Abendstunden ist das Spiel teilweise sehr träge, da zu viele Spieler gerade online sind. Für einen Befehl (z. B. Soldaten ausbilden) schaut man dann schon mal einer Minute der Sanduhr zu.
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Sunday, October 2. 2011
Wir hatten in 2009 ja schon unseren Spaß, als wir eine Kinderkrippe für unseren Sohn gesucht haben. Trotz großspuriger Aussagen der Politik und vorhandener Gesetze kommt davon wenig beim Bürger an.
Mittlerweile ist unser Sohn knapp drei Jahre und soll in den Kindergarten wechseln. Seit einer Weile sind wir schon auf der Suche nach einem Platz, da in unserer Kinderkrippe die Kinder nicht automatisch in den Kindergarten wechseln. Um die verfahrene Situation in den Griff zu bekommen, hat die Stadt Magdeburg vor einigen Monaten eine Webseite freigeschaltet, auf der man sich für einen Kita-Platz anmelden kann. Das ist aber nur eine Reservierung, der Vertrag selbst muss mit der Einrichtung geschlossen werden. Außerdem kann man sich maximal vier Monate vorher dort anmelden, ein recht kurzer Zeitraum. Ein kurzer Blick in das System offenbart, das ab Januar genau zwei Kitas dort Plätze eingestellt hatten - jeweils bis April des gleichen Jahres. Eine Reservierung und ein Anruf später ergaben außerden die Gewissheit, das der dort eingestellte Betreuungsplatz nur ein Fehler wäre: die Kinder würden dort von der Kinderkrippe in den Kindergarten nachrutschen und es gibt keine freien Plätze. Halten wir fest:
- Magdeburg (oder Sachsen-Anhalt generell) möchte das Abwandern junger Arbeitskräfte verhindern, bekommt aber die dafür notwendigen Unterstützungen (junge Leute haben nun mal in der Regel eine Familie - und wenn sie arbeiten sollen, brauchen sie Kinderbetreuung) seit Jahren nicht in den Griff
- Das neu geschaffene Online-System wird von den Trägereinrichtungen der Betreuungsstätten nicht verwendet
- Vorhandene Plätze im System sind Einzelfälle und teilweise fehlerhaft
Na dann mal weiter Suchen ...
Sunday, August 28. 2011
Nach dem die FrOSCon zu Ende war, blieb noch das Problem des Abendessens. Schließlich stand für die meisten aus dem PostgreSQL Team noch eine längere Heimreise an. Das Problem wurde wie üblich dadurch gelöst, das ein Restaurant in der Nähe ausgesucht wurde.
Diesmal fiel die Wahl auf die Taverne Sirtaki in Siegburg - zufälligerweise nur ein paar Häuser weiter von dem Steakhaus, das wir am Abend zuvor besucht hatten. Eine Reservierung war telefonisch auch schnell erledigt, so das wir zu sechst gegen 19 Uhr hungrig dort ankamen.
Die erste Ernüchterung folgte, als die Kellnerin meinte, das gerade kein Gyrosspieß mehr im Grill wäre - es würde ca. 15 Minuten dauern. Die zweite Ernüchterung folgte, als wir nach ca. einer Stunde so langsam sämtliche Vorspeisen verzehrt hatten und immer noch auf das eigentliche Essen warten mussten. Die Personen am Nachbartisch kamen einige Zeit nach uns an, hatten ihr Gyros jedoch einige Zeit vor uns.
Alles in allem war das Essen sehr trocken, Soßen oder ähnliches wurde nicht serviert und nachträglich bestellen würde noch länger dauern.
Zu allem Überfluß kamen wir dann gegen 21 Uhr aus dem Restaurant - viel später als eigentlich vorgesehen. In diesem kleinen Kaff dieser kleinen Stadt Siegburg machen dann auch die Eis-Cafes schon um diese Zeit zu, so das ich ohne vernünftigen Nachtisch heim fahren musste.
Saturday, August 27. 2011
Andreas 'ads' ScherbaumDie FrOSCon am letzten Wochenende ist eine sehr gut besuchte, wenn auch völlig irrelevante Veranstaltung.
Das PostgreSQL Team hat es sich zur Tradition gemacht, das Abendessen außerhalb einzunehmen, um in Ruhe diskutieren zu können. Später sind wir dann wieder auf der Party.
Dieses Jahr haben wir am Samstag abend das Steakhaus "Zum Heißen Stein" in Siegburg besucht.
Die Anleitung auf der Webseite und der Speisekarte war zuerst etwas ungewöhnlich: "Sie braten sich Ihr Steak selbst". Demzufolge bekam man dann sein Essen (zumindest das Fleisch) auch roh vorgesetzt, dazu gab es einen quadratischen, sehr heißen Stein. Man konnte sich sein Essen dann in passende Scheiben zurechtschneiden und selbst nach Wunsch anbraten.
Die Zutaten waren dann alle schon fertig zubereitet und der genussvollen Nahrungsaufnahme stand nichts mehr im Weg.
Björn: da hast du eine gute Wahl getroffen ;-)
Sunday, August 14. 2011
I promised Dave to blog about this Brasserie - and now I see, that he did not even bother to blog about CHAR(11) ;-)
Was a bit early to the conference and visited Dave's home near Oxford. Among some drinks in the evening we also went to Oxford and enjoyed dinner. Actually, we had to walk around quite a bit, because every good restaurant in the city was fully overcrowded and people were waiting outside in lines.
En route we also found some bookshops and I stocked up with some more english-language books - hard to find most of them in Germany.
Finally we found the Brasserie Blanc in a side street and after a short waiting time we got seated. The food was very french, not too much, but very adequate and tasty. Have to say: seldom had a better dinner.
Later we went to a pub and enjoyed more drinks ;-)
Saturday, July 23. 2011
Ist eine Weile her, das ich hier über ein Restaurant berichtet habe. Ich gelobe Besserung ;-) Vor kurzem wollten wir mal wieder auswärts Essen gehen. Wie üblich habe ich darauf bestanden, ein Restaurant herauszusuchen, in dem wir noch nicht waren. Nach einigem Hin und Her und etwas Suchen fiel die Wahl dann auf das Restaurant Pegasos in Magdeburg Sudenburg. Von außen macht das Restaurant einen netten Eindruck. Einzig das Blatt Papier an der Tür mit dem Hinweis, das "heute" keine EC-Karten Zahlung möglich ist, sieht schon etwas abgehangen aus. Im Restaurant selbst ist es auch angenehm, ein Kellner führte uns sofort zu einem freien Tisch (viele gab es davon nicht mehr) und brachte uns die Karte. Unüblich für viele Restaurants in Magdeburg wurden wir während unseres Aufenthalts mehrfach gefragt, ob alles in Ordnung ist und ob wir noch etwas wünschen. Das Essen war soweit in Ordnung, allerdings würden sich Kroketten aus dem Ofen besser machen als im Fett gebraten. Da schmeckt man einfach den Unterschied. Die Metaxasauce auf unseren Essen hat uns beiden nicht geschmeckt - aber das ist wohl eine persönliche Meinung. Fazit: kann man hingehen, aber das nächste Mal bestehe ich sowieso wieder auf einem anderen Restaurant ;-)
Friday, July 15. 2011
Was the first time that I actually had the chance to attend CHAR(11). For various reasons (speak: my wife had tickets for a musical) I could not attend last year.
After arriving in Cambridge and a decent dinner on Sunday, I went early to the venue on Monday (*wow*). Registration: check, breakfast: check, EMC booth: check, tea: check - maybe not in this particular order. Let's start the day.
Most of the talks were very interesting and it's good to see, how others attempt to solve the same problems we have in Greenplum. Because of many questions, Simon organized a podium discussion with Yeb Havinga, Willem Dijkstra (both MGRID), Koichi Suzuki (Postgres-XC) and Rob Klopp (Greenplum) just before lunch. It's also interesting that people would like to see some of the technology in PostgreSQL - we have to talk with our product management, if we can make this happen.
Monday ended in a very good dinner in a near college, it looked a bit like the big hall in Harry Potter - just the candles were missing ;-) Tuesday ended in a barbeque outside the venue. Both gave the chance for the usual conversations which I enjoyed a lot.
Hopefully I can attend again next year.
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