Wednesday, August 18. 2010
Wir hatten ja mit dem Navigon schon viel Spaß (siehe hier und hier). Nun sind während des heißen Sommers im Fuß der Fahrzeughalterungen sämtliche Befestigungen für die dort eingebaute Feder gebrochen - das Plastik sah geschmolzen und porös aus. Nun denn, Kaufbeleg herausgesucht und ins Geschäft. Bei der Gelegenheit wurde das gesamte Gerät eingeschickt und die bereits bekannten Probleme wurden reklamiert.
Ergebnis: die Fahrzeughalterung wurde getauscht. Das Gerät wurde auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Mehr wurde nicht getan. Nicht mal eine aktuelle Softwareversion aufgespielt. Als Konsequenz waren natürlich auch sämtliche aktualisierten Karten gelöscht - da die "Probezeit" jedoch vorbei ist, dürfen wir jetzt die Aktualisierungen für die Karten kaufen. Vielen Dank Navigon, das ist echter Service.
Eine aktuelle Software ist mittlerweile wieder installiert. Der Spaß kann weitergehen:
Wenn man nun an einer Autobahnausfahrt oder an einem Autobahnkreuz vorbeifährt, bei dem die Ausfahrt am Ende wieder auf die Autobahn führt, möchte das Gerät einen neuerdings unbedingt über die Ausfahrt schicken. Keine Ahnung, welcher Programmierer sich so etwas ausgedacht hat - auf jeden Fall ist der Umweg über die Ausfahrt langsamer als über die Autobahn. Beim ersten Mal war es noch lustig, ab dem vierten oder fünften Mal ist das nur noch störend.
Wird wohl mal langsam Zeit für ein anderes Gerät.
Tuesday, August 3. 2010
Am gestrigen Montag war Xing Magdeburg Stammtisch angesagt. Diesmal hat es uns in das Café Canapé auf der Großen Diesdorfer Straße in Magdeburg verschlagen. Vorneweg: Bis vorgestern ist es uns in Magdeburg nur einmal passiert, dass wir nichts zu Essen bekommen haben. Nun steht der Zähler bei zwei. Das Canapé liegt in einer ruhigen Ecke der Stadt und hat eine schöne Außenfläche. Ein kleiner Teich schmückt diesen Bereich. Sicher genug Platz für 60 oder 70 Leute im Biergarten. Zur Straße hin sind einige Bäume, was für Abgeschiedenheit sorgt.
Zum Tathergang: kurz nachdem ich gegen 20 Uhr beim Stammtisch eintraf, hatte ich bei der Bedienung ein Getränk und ein Gericht bestellt. Das Getränk kam nach einiger Zeit, das Essen wurde auf "gleich" vertröstet. Bei zwei weiteren Rückfragen erhielt ich "wird bereits zubereitet" als Antwort. Letztendlich hat sich der Stammtisch irgendwann nach 22 Uhr aufgelöst und ich bin hungrig heim gefahren. Andere, vor mir eingetroffene Gäste haben ebenfalls bemängelt, dass das Essen recht lange in der Zubereitung braucht. Zu fortgeschrittener Stunde hat sich die Bedienung auch nicht mehr draußen blicken lassen, man musste zum Bestellen und Bezahlen in das Café gehen.
Fazit: Den Besuch kann man sich sparen.
Sunday, July 18. 2010
Andreas 'ads' ScherbaumLetzten Freitag war mal wieder so ein Tag, wo niemand Lust zum Kochen hatte. Also probieren wir ein Restaurant aus, welches wir noch nicht besucht haben. Die Wahl fiel auf das "Restaurant Kreta" auf der Ebendorfer Chaussee in Magdeburg.
Erstes (kleines) Problem: die Parkplätze befinden sich auf dem Hinterhof. Wer vom Milchweg kommt, ist bereits daran vorbeigefahren und muss umdrehen. Ansonsten: in den Milchweg einbiegen, gleich hinter dem ersten Gebäude links auf den Weg fahren und dann bis zum Ende des Parkplatzes durchfahren. Dort befindet sich auch ein Durchgang zum Restaurant.
Vor dem Restaurant gibt es Sitzplätze im Freien, was wir aufgrund der anhaltenden Hitze vorgezogen haben. Die Bedienung war schnell und sehr freundlich. Ein Novum: wir wurden durch den Kellner darauf hingewiesen, dass es durch die Menge gerade eingegangener Bestellungen ca. 20 Minuten mit dem Essen dauern würde - anderswo wartet man so lange schon auf seine Getränke. Nachdem der Kellner auch versprach, das Essen für unser Kind vorziehen zu lassen, war die angekündigte Wartezeit in Ordnung.
Das Essen dauerte letztendlich nicht so lange, schmeckte dafür jedoch ausgezeichnet. Ebenfalls ungewöhnlich (für Magdeburg): wir wurden mehrmals freundlich gefragt, ob wir noch etwas brächten, Getränke z. B.
Fazit: Essen gut, Bedienung freundlich. Dort kann man gern noch mal hingehen.
Thursday, May 20. 2010
Bei einem Besuch in Wien durfte ich gegen 18 Uhr (auf dem Weg aus dem Büro) feststellen, dass die meisten Geschäfte am Naschmarkt gerade aufräumen, schließen oder schon geschlossen sind. Auf die restlichen asiatischen Buden hatte ich keine Lust - also was Essen? Im Hotel schnell einen Blick auf die Karte geworfen und schließlich bin ich auf einen Italiener aufmerksam geworden. Pizzeria Nerone In der Theobaldgasse 13, nicht weit weg vom Karlsplatz und der Technischen Universität. Versprochen wird Pizza aus dem Holzofen. Das Restaurant selbst ist nicht besonders groß, bietet 5 große Holztische, und liegt halb im Keller des Gebäudes. Die Einrichtung ist rustikal, aber sauber. Neben dem Essen im Restaurant kann man seine Pizza auch mitnehmen.
Die Bedienung ist schnell und freundlich und - Überraschung - die bestellte Pizza ist bereits nach wenigen Minuten fertig. Für eine Vorspeise wäre die Zeit sehr knapp gewesen. Die Pizza ist sehr groß, größer als der Teller. Der Boden ist angenehm dünn und weich, ohne jedoch zu schnell zu zerreissen. Das Essen selbst schmeckt sehr gut. Kurz: für ein gutes Abendessen sehr zu empfehlen.
Sunday, May 16. 2010
Andreas 'ads' ScherbaumUpdate: Ich wurde gebeten, diesen Text unter eine freie Lizenz zu stellen, damit andere diesen ebenfalls verwenden können. Offensichtlich besteht größerer Bedarf an einer brauchbaren Erklärung. Ich stelle diesen Artikel daher unter die Creative Commons Lizenz cc-by-nc-sa Version 3.0. Im Kern besagt diese Lizenz: Dieser Text darf frei verwendet werden, Änderungen dürfen für eigene Zwecke vorgenommen werden. Das Ergebnis ist jedoch wieder unter die gleiche Lizenz (Lizenzteil "sa") zu stellen. Eine kommerzielle Verwertung (Lizenzteil "nc") ist nicht gestattet, mein Name (Lizenzteil "by") muss in diesem Zusammenhang nicht genannt werden. Viel Spaß damit.
Wer bei XING angemeldet ist und die Plattform häufiger nutzt, kennt vielleicht das Problem: wildfremde Menschen schicken eine Kontaktanfrage. Manche Begründungen sind auf den ersten Blick logisch, manche fadenscheinig, manchmal sind gar keine vorhanden.
Wenn ich Ihnen als Antwort auf Ihre Kontaktanfrage den Link auf dieses Posting hier schicke, möchte ich Ihnen damit erklären, warum ich Ihre Kontaktanfrage abgelehnt habe.
Für mich ist XING eine berufliche Arbeitsplattform. Meine Kontaktliste enthält Personen, die ich entweder persönlich kenne oder mit denen ich beruflich zu tun hatte. Meine Kontaktliste ist auf gar keinen Fall eine Ansammlung möglicher zukünftiger Geschäftskontakte.
Ich bin (unter anderem) Moderator zweier Gruppen in XING. Eine der Gruppen hat mehr als 3.000 Mitglieder, für beide Gruppen versende ich Newsletter. Nach jedem Newsletter erhalte ich mehrere Kontaktanfragen. Um nicht jedesmal eine langwierige Begründung als Antwort zu schreiben, will ich hier einige der Anfragen exemplarisch auflisten und meine Meinung dazu schreiben:
- "XING behauptet, dass wir uns kennen könnten" - Schön, für XING. Die meisten Leute, die XING mir vorschlägt (ich ignoriere diese Liste), habe ich bisher weder gesprochen noch gesehen. Mein Namensgedächtnis ist zwar nicht sonderlich gut, aber so schlecht nun auch wieder nicht.
- "Ich nutze die Gelegenheit, um mehr über Ihr Unternehmen zu erfahren" - Gut, gleich neben dem Link "Als Kontakt hinzufügen" gibt es den Link "Nachricht schreiben". Was aber hat das Einholen von Informationen mit dem Hinzufügen von Kontakten zu tun?
- "Vielleicht ergibt sich ja in Zukunft etwas" oder "Vielleicht ergibt sich ja etwas Gemeinsames" oder alternativ "Es gibt immer eine Chance" - Das ist ungefähr so wie mit dem Folgeauftrag für den Handwerker, wenn dieser den ersten Auftrag dafür günstiger anbietet. Allerdings sprechen wir hier weder vom ersten noch vom zweiten Auftrag sondern vielleicht mal irgendwann und überhaupt ... ach, lassen wir das lieber ganz sein.
- "Was machen Sie genau?" - Mich über Leute ärgern, die erstens mein Profil nicht lesen und zweitens den Link "Nachricht schreiben" nicht finden.
- "Ich sehe mich nicht als irgendeinen Empfänger Ihres Newsletters" - Erst einmal ist das nicht "mein" Newsletter. Ich versende den im Auftrag jeweils mehrerer Moderatoren an alle interessierten Mitglieder der Gruppe. Zweitens kenne ich die meisten Mitglieder der Gruppen nicht persönlich, demzufolge sind Sie als Empfänger des Newsletters anonym für mich. Das mag zwar für den ein oder anderen enttäuschend sein, ist aber die Realität.
- "Ich war auf der Suche nach xyz für mein Unternehmen" - Dieser Satz, in der Antwort auf meine Absage, sorgt bei mir höchstens für ein müdes Lächeln. Das ist ungefähr wie mit den Folgeaufträgen, siehe weiter oben.
- "Ich melde mich daher aus der Gruppe ab" - Schön. Ich bin lediglich der Moderator, der den Newsletter versendet. Wenn Sie diese anonyme Behandlung persönlich nehmen, ist das ehrlich gesagt nicht mein Problem. Die Gruppen bieten diverse Veranstaltungen an, dort kann man hinkommen und sich persönlich kennenlernen. Dieser nächste Schritt liegt jetzt bei Ihnen.
- "Für mich bedeutet netzwerken, dass ich die Leute kennenlerne" - Richtig. Wenn Sie sich jetzt noch an die richtige Reihenfolge halten, bin ich ebenfalls glücklich: zuerst kennenlernen, dann als Kontakt hinzufügen. Nicht andersherum. Das Feature nennt sich immer noch "Kontaktliste" und nicht "Kennenlernliste".
- "Können Sie sich vorstellen, dass xyz etwas für Sie ist?" - Ehrlich gesagt, Nein.
- "Vielleicht kann ich Ihnen weiterhelfen?" - Vielleicht. Aber sicherlich nicht so. Cold Calls sind verpönt. So eine Kontaktanfrage ist wohl ähnlich einem Cold Call oder einer Spam Mail zu betrachten.
- "Ich falle mal mit der Tür ins Haus" - Das ist Sachbeschädigung. Hier werden zum Glück nur meine Nerven strapaziert.
- "Um Sie bei Projektangeboten, welche Ihrem Profil entsprechen, berücksichtigen zu können, ..." - Ouch, noch ein Vamittla. Davon gibt es doch schon genügend am Markt. Die Ansage ist ähnlich wie der nicht vorhandene (Folge)auftrag, siehe oben.
- "Ich bin auf der Suche nach interessanten Kontakten" - Ich auch. Aber dafür benötigt es schon etwas mehr als eine reine Kontaktanfrage.
- "Ich möchte Sie als Gruppenmoderator gern in meiner Kontaktliste haben" - Einfach auf die XING-Seite der jeweiligen Gruppe gehen, dort dann rechts unten schauen. Dort stehen alle Moderatoren. So schwer ist das nicht, oder?
- "Sie haben mein Profil besucht, ich würde Sie gern als Kontakt hinzufügen" - Auf dass wir beide bald eine unübersichtliche, aber doch mindestens 4-stellige Anzahl Kontakte haben - von denen 98% nichts wert sind.
- "Ich möchte Sie gern in meinem Netzwerk haben" - So ganz ohne Grund?
- "Ich habe Ihr Profil besucht", wahlweise auch: "Sie haben mein Profil besucht" - Ja, und?
- "Ich baue ein Netzwerk von Experten auf", wahlweise auch: "Ich baue eine Cloud von Experten auf" oder "Ich baue ein Kompetenz-Netzwerk auf" - Dafür gibt es "Person merken".
- "Gemeinsam Erfolg generieren" - Tschuldigung, ich bleibe auf dem Boden der Tatsachen.
Diese Liste lässt sich sicher noch um diverse Beispiele erweitern.
Nehmen Sie es mir also nicht übel, wenn ich Ihre Kontaktanfrage abgelehnt habe. Die Gründe dafür dürften jetzt bekannt sein. Trotz alledem habe ich nichts dagegen, Sie auf einem Gruppentreffen oder einer beliebigen anderen Veranstaltung persönlich kennen zu lernen. Ich bin häufig unterwegs - vielleicht trifft man sich ja.
Monday, May 3. 2010
Der Xing Magdeburg Stammtisch hat sich getroffen, diesmal wurde ein anderes Restaurant ausgewählt - und ich muss sagen, die Wahl hat sich gelohnt. Das Treffen fand diesmal im Bon Apart, einem französischen Restaurant auf dem Breiten Weg, mitten in Magdeburg statt. Wir hatten das komplette Kellergewölbe (laut Aussage der Speisekarte das älteste Gewölbe in Magdeburg) für uns. Die Treppe ist zwar etwas schmal, war aber auch für einen Kinderwagen kein Problem. Desweiteren ist positiv zu erwähnen, dass die Musik für das Lokal und das Gewölbe getrennt gesteuert und abgeschaltet werden kann - so blieb der Geräuschpegel niedrig und man konnte sich angenehm unterhalten. An der Küche gibt es nichts auszusetzen. Für meinen Teil hatte ich ein Crêpe mit frischem Spargel als Vorspeise probiert, sowie später einen Flammkuchen. Beides war sehr gut. Herr Schütte hatte für alle Freunde des gegärten Hopfens ein Faß seines Schütte-Bräu zur Verfügung gestellt. Kurzum: wer ein gutes Restaurant mit einer angenehmen Atmosphäre und guter Küche sucht, ist hier genau richtig.
Saturday, May 1. 2010
Dass es die Magdeburger Verkehrsbetriebe mit dem Geschehen in der Stadt nicht so genau nehmen, dürfte hinlänglich bekannt sein. Egal ob da viel oder wenig los ist, es fahren immer die gleichen Verbindungen. So geschehen auch heute vormittag: es ist Samstag, aber es ist Feiertag. Demzufolge fahren die Straßenbahnen wie Sonntag. Nachdem dann Ewigkeiten später endlich mal eine Straßenbahn kommt, ist diese natürlich total überfüllt und es ist kein Platz für einen weiteren Kinderwagen. Das Schubsen und Drängeln geht also los. So richtig schief gelaufen mit dem Fahrplan ist das jedoch beim Insa (das ist das Informationssystem Nahverkehr Sachsen-Anhalt) oder der Übermittlung der Fahrplandaten von der MVB zur Insa. Dort war man doch am 1. Mai glatt der Meinung, das wäre ein normaler Samstag und demzufolge würden alle regulären Straßenbahnen fahren. Dabei hatte ich gestern abend extra noch auf der Webseite nach einer passenden Straßenbahn geschaut, das theoretische Ergebnis sieht so aus:
Von den in der Verbindungsübersicht angezeigten Straßenbahnen fuhr genau eine - dementsprechend voll war die Bahn. Und die Stadt wundert sich, warum die Bürger auf das Auto ausweichen ...
Sunday, April 18. 2010
Andreas 'ads' ScherbaumWir waren sowieso in der Gegend, also hatten wir beschlossen, die Tauchsaison mal Indoor zu eröffnen.
Letzte Woche waren wir zu einem kleinen Generalcheck im Schwimmbad, aber da war bloß Ausrüstungskontrolle und ein paar selbst auferlegte Übungen angesagt.
Zum Tauchen hatten wir uns das Indoor-Tauchcenter im Monte Mare in Rheinbach (in der Nähe von Bonn am Rhein) ausgesucht. Wer dort tauchen möchte, muss sich vorab (Telefon, E-Mail) anmelden. Im Tauchcenter selbst klappt alles hervorragend, ärztliches Attest sowie Brevet werden kontrolliert und man bekommt seine Ausrüstung (ok, wir hatten unsere eigene mit). Danach geht es ans Becken (die Stufen hoch, die Ausrüstung muss getragen werden). Am Becken kann man sich volle Flaschen nehmen, davon stehen genügend bereit. Es gibt zwar nur 10 Liter Flaschen, aber da man jederzeit auf eine volle Flasche wechseln kann, ist das kein Problem.
Die Ernüchterung folgte dann im Wasser: ein Blick in die Runde - das ist alles? Beim ersten Herumschwimmen haben wir erst mal geschaut, ob wir vielleicht einen Tunnel in ein weiteres Becken übersehen haben - leider nicht. Nun gut, 200 m² Wasseroberfläche entsprechen ca. 14 x 14 Meter. Das Becken ist ca. 10 Meter tief (mein Tauchcomputer zeigte 9.6 Meter als maximale Tiefe an). Im Wasser befinden sich verschiedene Dekorationsobjekte, ein Seil, ein umgedrehter Schiffsrumps, drei Röhren (zwei senkrecht, eine waagerecht) zum Durchtauchen, eine Statue und eine Plattform. Die Sicht ist natürlich glasklar, kein Vergleich zu heimischen Gewässern. Die auf der Homepage sichtbaren Bullaugen zum Blick ins Becken sind leider nur von außen zugänglich, mitgereiste Badegäste haben also nichts davon.
Nach 5 Minuten war dann auch der Akku in der ausgeliehenen Digitalkamera leer - jedoch hat man uns daraufhin den größten Teil der Ausleihgebühr erlassen.
Während wir im Wasser waren, wurde es auf einmal sehr voll: ein OWD-Kurs hatte begonnen und man musste aufpassen, wohin man sich bewegt, ohne gegen jemanden zu schwimmen.
Fazit: unter der Woche ist das Indoor-Tauchen sicherlich recht entspannend. Am Wochenende sollte man das Becken jedoch meiden: viel zu voll. Außerdem stehen die Preise am Wochenende in keiner Relation zum gebotenen Service.
Friday, April 9. 2010
Andreas 'ads' ScherbaumVor einigen Tagen ergab sich mal wieder ein Grund, auswärts Essen zu gehen. Meine Frau war letztens im Bulgarischen Restaurant "Balkan" in Schönebeck/Elbe am Schwanenteich im Stadtteil Salzelmen essen und schwärmte von der freundlichen Bedienung und dem guten Essen. Also nichts wie hin und sich selbst ein Bild machen. Das Restaurant liegt versteckt hinter dem Teich und macht einen freundlichen und hellen Eindruck, der Kellner war sehr nett. Meine Frau berichtete, dass unser Sohn sein Essen beim letzten Besuch schon erhalten hatte noch bevor alle anderen ihre Vorspeise bekamen, außerdem ging der kleine Teller mit Essen auf Kosten des Hauses. Bei unserem Besuch nahm der gleiche Kellner unsere Bestellung auf, danach wechselte die Bedienung. Vom bestellten Essen für unser Kind - keine Spur. Nicht mal als wir unser Essen erhielten war sein Essen dabei. Schade. Da die Blicke vom Kind immer größer wurden, verzichteten wir auf eine Reklamation und er bekam etwas von unserem Essen ab. Das Essen selbst war sehr gut, daran gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Nur bei den Getränken ergibt sich hier wohl das gleiche Problem wie überall auch in unserer Gegend: die Kellner (zumindest die zweite Bedienung) lassen sich nicht mehr blicken und man bleibt bei leeren Gläsern sitzen. Der Gesamteindruck: gemischt. Meine Frau lobte das Restaurant vorab in den höchsten Tönen, das liegt aber zu einem guten Teil wohl auch an der gerade anwesenden Bedienung. Trotzdem empfehlenswert.
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