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Golf 8 - ein Jahr

Wir haben den Golf 8 jetzt etwas über ein Jahr, Zeit eine weitere Bilanz zu ziehen.
Oder wie der Werkstattmeister so schön sagte: “Das Fahrzeug ist häufiger bei uns als bei Ihnen”.

Die Aussage aus dem letzten Blog Post bleibt im wesentlichen: von der Hardware her ist der Golf 8 ein solides Auto. Die Software braucht jedoch noch 3, 4 Jahre. Die meisten Probleme die wir im letzten Jahr hatten, waren irgendwie mit der Software verbunden. Das Fahrzeug stand insgesamt 5 oder 6 Mal in der Werkstatt, was für einen Neuwagen viel zu viel ist.
 

 

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Flixbus, Berlin, Alt-Tegel

Die Flixbus Haltestelle Alt-Tegel in Berlin ist etwas kompliziert zu finden. Die Buchungsbestätigung sagt "Berlin (U Alt-Tegel)", das ist aber nicht die Bushaltestelle die Flixbus verwendet. Und in der vorab versendeten E-Mail mit dem Link zur Karte findet sich nur "Karolinenstraße 13507 Berlin Germany" als Adresse - das ist reichlich ungenau.

Schauen wir uns das mal im Detail an:

 

 

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Airport Magdeburg-Berlin International - aka Flughafen Cochstedt

Es sieht so aus, als solle es wohl doch bald regelmäßigen Flugbetrieb auf dem Flughafen Cochstedt geben. Laut einigen Pressemeldungen benennt sich der Flughafen um in "Airport Magdeburg-Berlin International".

Aus (zum Glück nicht eigener) Erfahrung weiß ich, dass solche Flughäfen dann gern von der ein oder anderen Billigfluglinie angeflogen werden und dem geneigten Reisenden dann als "Flughafen bei Berlin" verkauft werden. Hoffen wir, dass es nicht dazu kommt - nach Berlin ist man doch noch mal einige Stunden unterwegs.

Ein paar Direktflüge zu anderen großen deutschen Flughäfen plus eine vernünftige Nahverkehrsanbindung an den Flughafen Cochstedt würden mir jedoch sehr gefallen.

Die Salzquelle im Rotehornpark in Magdeburg

Im Süden des Rotehornparks mitten in Magdeburg befindet sich ein schönes, ruhig gelegenes Ausflugsziel: die Salzquelle.

Salzquelle im Rotehornpark in Magdeburg

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MVB und die Feiertage

Dass es die Magdeburger Verkehrsbetriebe mit dem Geschehen in der Stadt nicht so genau nehmen, dürfte hinlänglich bekannt sein. Egal ob da viel oder wenig los ist, es fahren immer die gleichen Verbindungen. So geschehen auch heute vormittag: es ist Samstag, aber es ist Feiertag. Demzufolge fahren die Straßenbahnen wie Sonntag. Nachdem dann Ewigkeiten später endlich mal eine Straßenbahn kommt, ist diese natürlich total überfüllt und es ist kein Platz für einen weiteren Kinderwagen. Das Schubsen und Drängeln geht also los.

So richtig schief gelaufen mit dem Fahrplan ist das jedoch beim Insa (das ist das Informationssystem Nahverkehr Sachsen-Anhalt) oder der Übermittlung der Fahrplandaten von der MVB zur Insa. Dort war man doch am 1. Mai glatt der Meinung, das wäre ein normaler Samstag und demzufolge würden alle regulären Straßenbahnen fahren. Dabei hatte ich gestern abend extra noch auf der Webseite nach einer passenden Straßenbahn geschaut, das theoretische Ergebnis sieht so aus:

Verbindungsübersicht für Samstag, den 1. Mai 2010 - ein Feiertag.

Von den in der Verbindungsübersicht angezeigten Straßenbahnen fuhr genau eine - dementsprechend voll war die Bahn. Und die Stadt wundert sich, warum die Bürger auf das Auto ausweichen ...

Indoor-Tauchen im Monte Mare in Rheinbach

Wir waren sowieso in der Gegend, also hatten wir beschlossen, die Tauchsaison mal Indoor zu eröffnen.

Letzte Woche waren wir zu einem kleinen Generalcheck im Schwimmbad, aber da war bloß Ausrüstungskontrolle und ein paar selbst auferlegte Übungen angesagt.

Zum Tauchen hatten wir uns das Indoor-Tauchcenter im Monte Mare in Rheinbach (in der Nähe von Bonn am Rhein) ausgesucht. Wer dort tauchen möchte, muss sich vorab (Telefon, E-Mail) anmelden. Im Tauchcenter selbst klappt alles hervorragend, ärztliches Attest sowie Brevet werden kontrolliert und man bekommt seine Ausrüstung (ok, wir hatten unsere eigene mit). Danach geht es ans Becken (die Stufen hoch, die Ausrüstung muss getragen werden). Am Becken kann man sich volle Flaschen nehmen, davon stehen genügend bereit. Es gibt zwar nur 10 Liter Flaschen, aber da man jederzeit auf eine volle Flasche wechseln kann, ist das kein Problem.

Die Ernüchterung folgte dann im Wasser: ein Blick in die Runde - das ist alles? Beim ersten Herumschwimmen haben wir erst mal geschaut, ob wir vielleicht einen Tunnel in ein weiteres Becken übersehen haben - leider nicht. Nun gut, 200 m² Wasseroberfläche entsprechen ca. 14 x 14 Meter. Das Becken ist ca. 10 Meter tief (mein Tauchcomputer zeigte 9.6 Meter als maximale Tiefe an). Im Wasser befinden sich verschiedene Dekorationsobjekte, ein Seil, ein umgedrehter Schiffsrumps, drei Röhren (zwei senkrecht, eine waagerecht) zum Durchtauchen, eine Statue und eine Plattform. Die Sicht ist natürlich glasklar, kein Vergleich zu heimischen Gewässern. Die auf der Homepage sichtbaren Bullaugen zum Blick ins Becken sind leider nur von außen zugänglich, mitgereiste Badegäste haben also nichts davon.

Nach 5 Minuten war dann auch der Akku in der ausgeliehenen Digitalkamera leer - jedoch hat man uns daraufhin den größten Teil der Ausleihgebühr erlassen.

Während wir im Wasser waren, wurde es auf einmal sehr voll: ein OWD-Kurs hatte begonnen und man musste aufpassen, wohin man sich bewegt, ohne gegen jemanden zu schwimmen.

Fazit: unter der Woche ist das Indoor-Tauchen sicherlich recht entspannend. Am Wochenende sollte man das Becken jedoch meiden: viel zu voll. Außerdem stehen die Preise am Wochenende in keiner Relation zum gebotenen Service.

Volkssport: rechts überholen

Was in der Stadt erlaubt ist, darf man auf der Autobahn noch lange nicht: rechts überholen.

Am Freitag nachmittag bin ich die Autobahn 14 von Magdeburg Richtung Halle (und dann weiter) entlang gefahren. Auf der rechten Spur fuhren viele LKWs, so dass die Geschwindigkeit dort bei ca. 85 km/h lag. Durch diverse Überholmanöver langsamer PKWs und einiger LKWs war die Geschwindigkeit auf der linken Spur auch nur minimal höher.

Einigen Fahrzeugführern geht das wohl nicht schnell genug. Jedenfalls habe ich auf den ca. 70 km Strecke insgesamt 28 Fahrzeuge gezählt, die von rechts überholt haben.

Das ist insgesamt nicht schlimm. Gefährlich wird dies jedoch, weil die Überholmanöver teilweise sehr schnell und riskant ausgeführt werden. Die Fahrzeuge fahren sowieso schon dicht gedrängt auf der linken Spur - wohl niemand hält den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand ein. In dieser Situation drängen sich dann weitere Autofahrer von rechts dazwischen und sorgen dafür, dass die dahinterfahrenden Fahrzeuge bremsen müssen.

Kein schönes Auto fahren, und sorgt für noch mehr Verstimmung und Stress bei den ohnehin schon angespannten Fahrern.

Wir bitten um Verständnis

Ich kann mich an keine (längere) Bahnfahrt der letzten Zeit erinnern, bei der ich nicht mindestens einmal diesen Satz gehört habe: "Wir bitten um Verständnis".

Egal ob dies an einer Baustelle auf der Strecke (besonders häufig) plus zugehöriger Verspätung, an einer Wartezeit aufgrund verspäteter Anschlußzüge (sicher mit Baustellen auf der Strecke). an Signalstörungen im Meldewerk (besonders beliebt), an ausgefallener Neigetechnik (mit zugehöriger Schleichfahrt), an "Störungen im Betriebsablauf" (kann alles mögliche als Ursache haben), am Blitzeinschlag im Stellwerk (wo ist der Blitzableiter) oder schlicht am Winter (überhaupt nicht vorhersagbar um diese Jahreszeit) liegt.

Nein, liebe Deutsche Bahn, ich habe eigentlich kein Verständnis für im Schnitt mehr als eine Panne pro Fahrt.

Update: der Joachim Jakobs hat da letztens schon mal etwas zu geschrieben: Offener Brief an den Chef der Deutschen Bahn.

Update II: ein paar neue Ausreden: "Verspätete Bereitstellung" (welcher Mitarbeiter kennt da den Fahrplan nicht), "Brandstörung" (Hey, Wartung am Kabelbaum hilft da vorsorglich - aber siehe S-Bahnen Berlin), "erhöhtes Verkehrsaufkommen" (da wusste wohl der Fahrdienstleiter nicht, was auf ihn zukommt) und "erhöhte Gleisbelegung" (Mehr Güter auf die Schiene? Aber nicht doch, dann kommt die Bahn noch später).

Straßenbahnen der MVB sind Dreckschleudern

Wer sich in diesen Tagen in die Nähe einer Straßenbahnhaltestelle in Magdeburg wagt, dem fällt vielleicht/hoffentlich das Schmutzwasser auf bzw. innerhalb der Gleise auf. Wenn nun eine Straßenbahn angefahren kommt, muss dieses Wasser irgendwo hin. Und je schneller die Straßenbahn fährt, desto weiter spritzt der Dreck.

Das Tempo reicht aus, um die Leute auf der Haltestelle auf der anderen Straßenbahnseite zu einem beherzten Sprung zurück zu bewegen. Die Straßenbahnfahrer nehmen aber auf die Fahrgäste auf der eigenen Fahrbahn auch keine Rücksicht sondern fahren die Haltestellen so schnell an wie eh und je - eine Ladung Schmutz und Dreck auf die wartenden Fahrgäste spritzend.

Wenn ich mir die Konstruktion der Räder anschaue, wäre es ein leichtes, das Schmutzwasser mit Abweisern nach unten abzulenken oder niedrig zu halten. Jedenfalls bei den Bahnen neueren Types. Die älteren Bahnen aus DDR-Beständen haben keine solchen Radaufhängungen - dafür ist die "Reichweite" des weggeschleuderten Drecks bei diesen Bahnen deutlich geringer.

Als Anfang würde es jedoch reichen, wenn die Straßenbahnen in Höhe einer Haltestelle einfach mal etwas langsamer fahren würden! Danke, MVB.