Der Stolperstein für Yitskhok Rudashevski befindet sich in Vilnius, Litauen. Er wurde 1927 geboren und lebte in Vilnius. 1943 wurde er in Ponary erschossen.

Der Stolperstein ist in den Fußweg an der Adresse Rūdninkų g. 8, 01135 Vilnius eingelassen. Die Adresse ist das ehemalige CBS Jewish Real Gymnasium welches Yitskhok Rudashevski besucht hat.
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Yitskhok Rudashevski
Yitskhok Rudashevski (auf polnisch Jicchok Rudaszewski, auf jiddisch יצחק רודאשעווסקי) wurde 1927 in Wilna (damals Polen, heute Vilnius, Litauen) geboren und besuchte das CBS Jewish Real Gymnasium. Seine Eltern waren Elihu Rudashevski und Roze Voloshin, er war das einzige Kind aus der Ehe.
Ab 1941 lebte er im Ghetto in Vilnius, ab der Schließung des Ghetto im September 1943 versteckte sich die Familie. Im Oktober wurden sie entdeckt, nach Ponary gebracht und ermordet.
Seit dem Frühjahr 1942 schrieb er ein Tagebuch, in dem er nahezu täglich das Leben im Ghetto und in der besetzten Stadt dokumentierte. Das Tagebuch ist erhalten geblieben und wurde in mehreren Sprachen veröffentlicht.

Verlegung des Stolpersteins
Der Stolperstein wurde am 30. August 2016 vom Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt.
Was sind die Stolpersteine
Die Stolpersteine sind ein Kunstprojekt. Das Projekt wurde 1992 vom Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen. Dabei werden kleine Gedenktafeln als Mahnmal an Stellen verlegt, an denen Menschen durch den Nationalsozialismus verfolgt, deportiert, vertrieben, ermordet oder in den Suizid getrieben wurden.
Stand 2023 wurden über 100.000 Stolpersteine in 30 Ländern in Europa verlegt.
Im Stolpersteine Subreddit werden Fotos von Stolpersteinen gepostet.
Quellen
Wikipedia Artikel: Stolpersteine
Wikipedia Artikel: Liste der Stolpersteine in Litauen
Wikipedia Artikel: Yitskhok Rudashevski
Wikipedia Artikel: Yitskhok Rudashevski (englische Wikipedia)
Wikipedia Artikel: Yitskhok Rudashevski (litauische Wikipedia)
Wikidata Artikel: Yitskhok Rudashevski
Wikidata Artikel: A challenge to collective memory: Yitskhok Rudashevski’s „Diary of the Vilna Ghetto“
Yad Vashem - The World Holocaust Remembrance Center, ein Eintrag gefunden:
- ID: 13766485, Yitzkhak Rudashevski (Yad Vashem)
Icchokas Rudaševskis (manoteises.lt)
Ergebnis der Suche nach: “1146475802” (Katalog der Deutschen Nationalbibliothek)
Yitskhok Rudashevski: „Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna“ (deutschlandfunkkultur.de)
„Uns kann das Schlimmste passieren“ (hagalil.com)
Es gibt einen Eintrag in OpenStreetMap:
- Stolperstein: Icchokas Rudaševskis (OpenStreetMap)
Fotos: Andreas Scherbaum
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